Die Neue Rückenschule: Neues Konzept gegen ein großes Leiden
Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz: In den letzten Jahren wächst die Zahl der Rückenkranken beständig. Rund 70 Prozent der Bundesbürger leiden zumindest gelegentlich unter Rückenmerzen, etwa 15 Prozent der Deutschen ist chronisch rückenkrank, und immer mehr Kinder gelten auch als gefährdet.
Seit Mitte der 80er Jahre gilt die Rückenschule als ein wirksames Instrument zur Prävention und Rehabilitation bei der Volkskrankheit Nummer 1. Rückenschule - darunter versteht man Kurse und Bücher, die Kenntnisse und Übungen gegen Kreuzschmerzen vermitteln. Galt früher Ruhigstellen und Liegen auf dem Sofa als geeignetes und angeratenes Mittel, fordert die neue Rückenschule die Menschen heute auf, sich zu bewegen und den Kampf mit dem Schmerz aufzunehmen. Heute steht in Deutschland ein flächendeckendes Angebot an Kursen zur Verfügung. Die Rückenschule appelliert an die gesundheitliche Eigenverantwortlichkeit, denn meist ist der Rückenschmerz wie ein Schnupfen. Er kommt und geht, ohne bleibenden Schaden zu hinterlassen.
Über die Chronifizierung von Rückenschmerzen liefern aktuelle wissenschaftliche Studien neue Erkenntnisse und fordern neue Ansätze in der Behandlung von kranken Rücken: Die klassische Rückenschule macht vor allem eine schlechte Körperhaltung und falsche Bewegungen, Bandscheibenvorfälle, Verschleißerscheinungen und arthro-muskuläre Dysbalancen für Rückenschmerzen verantwortlich.
Jetzt zeigt sich jedoch, dass diese Faktoren nicht allein schuld an den Problemen mit der Wirbelsäule sind. Denn bei der Rückengesundheit spielt die Psyche eine nicht zu unterschätzende Rolle. Der bio-psycho-soziale Ansatz und das ganzheitliche Konzept der Neuen Rückenschule sind Antworten auf diese neuen Erkenntnisse. Die klassische Rückenschule kann optimiert und verändert werden.
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Das Konzept der Neuen Rückenschule







