Aktuell: Weniger Hautkrebs durch Sport und Kaffee?
Geringe Mengen an Koffein und regelmäßiger Sport verringern möglicherweise das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.
Das legen Experimente mit Nacktmäusen nahe. Yao-Ping Lu und seine Kollegen von der Rutgers-Universität in Piscataway (New Jersey) führen gleich zwei Gründe für diese ungewöhnliche Wirkung an. Zum einen treibt die Kombination aus Kaffee und Bewegung offensichtlich mehr sonnengeschädigte Zellen in den programmierten Zelltod als jede andere Maßnahme alleine. Dadurch nimmt das Ausgangsmaterial für eine mögliche Erkrankung ab. Dieser Effekt hat also etwas mit der Aktivierung der Selbstheilungskräfte zu tun. Zum anderen verringert der Sport das Fettgewebe unter der Haut. Diese Schicht kann offensichtlich krebstfördernde Botenstoffe abgeben. Die amerikanischen Forscher warnen in ihrer Vorabveröffentlichung in den Proccedings der amerikanischen Wirtschaftsakademie allerdings ausdrücklich davor, diese Ergebnisse vorschnell auf den Menschen zu übertragen. Eine genaue Untersuchung komme erst dann in Frage, wenn mehr über die möglichen Wirkmechanismen bekannt geworden sei.
aus: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8. August 2007



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