Die Entwicklung der Fitness-Studios: Von der "Muckibude" zur Wellness-Oase
In kräftigen Böen peitscht der Wind die Regentropfen, die Laufstrecke gleicht einem Pfützenparcous - wer der kalten Jahreszeit nur schwerlich eine schöne Seite abgewinnen kann, mag sich in Herbst und Winter kaum zu Sport motivieren. Das Training im Fitnessstudio ist hier eine warme und trockene Altenative, mit der man das ganze Jahr über fit bleiben kann. Aber vor allem ist es eine ganz zielgerichtete Variante, etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun.
Die ersten Fitnessstudios eröffneten in den 60er Jahren in den USA, zu Beginn der 70er Jahre war der Trend in Deutschland angekommen. In den eher kahl wirkenden als "Muckibuden" verschrienen Studios dominierte der Stahl: Schwere Maschinen und Hanteln mit hohen Gewichten. Das Publikum hier wie in Amerika bestand fast ausschließlich aus jungen Männern, deren Traum ein Körper wie der von Johnny Weissmüller war.
Doch vorbei die Zeiten, als Fitnesscenter nur etwas für Bodybuilder waren. Bodybuilding spielt in den modernen Centern heute nur noch eine untergerodnete Rolle.
In unserem Land eröffneten mit der Fitnesswelle in den 80er Jahren immer mehr Studios. Der Boom ist ungebrochen. Die Verbesserung der allgemeinen Fitness, Entspannungsmöglichkeiten durch Wellness-Angebote und ein gesundheitsorientiertes Training dominieren jetzt das Angebot in den Studios. Das durchschnittliche Alter der Besucher steigt seit einigen Jahren kontinuierlich an, da der Präventivgedanke in die Fitnesscenter Einzug gehalten hat. Viele Einrichtungen beschäftigen Physiotherapeuten, Sportmediziner, Übungsleiter oder Fitnesstrainer, die durch die Sportverbände ausgebildet wurden.
Nächste Seite ...
Vor Muskelwachstum und Fettverbrennung: Wie finde ich das richtige Fitnessstudio?








